Auf der Straße feiern
Auf der Straße feiern
Ob in Afrika, Asien, Südamerika, Australien, Europa oder in den USA – auf jedem dieser Kontinente lieben es die Menschen auf der Straße zu feiern. Und das beileibe nicht nur während des Sommers. Gerade in Deutschland sind die Straßen-Feier-Fans extrem hartgesotten. Sie wagen sich selbst in der größten Kälte und bei widrigsten Witterungsbedingungen auf die Straße, denn der Karneval ist in unseren Breiten stets in einer Zeit um den Februar und da muss man immer mit allem rechnen: Regen, Schnee, kalter Wind, Frost oder gleich alles zusammen. Die Organisatoren, die die „Christopher Street Day“- Umzüge in unserem Land etabliert haben, waren da etwas freier in ihrer Planung und haben sich für diese lauten und farbenfrohen Straßenparaden den Sommer ausgesucht.
Ähnliches haben sich wohl die Veranstalter der Love Parade gedacht, die mit dumpfen Bässen und knackigen Grooves die Menschen auf der Straße beschallen und zum Tanzen animieren. Bei Temperaturen über 20 Grad macht das Tanzen einfach mehr Spaß und man ist in seiner Kostümierung wesentlich freier. Man muss sich ja nicht auf Minusgrade einstellen. Und so wird bei diesen Umzügen wesentlich mehr nackte Haut gezeigt als das im deutschen Karneval möglich ist. Aber auch Love Parade oder CSD funktionieren nicht anders als ein zünftiger Karnevalszug. Denn egal wie das Motto lautet, jeder Motiv-Wagen soll auffallen, egal ob groß oder klein – er muss bunt sein und möglichst originell. Viele Initiatoren, die sich ein Wagenmotto ausgedacht haben, entwerfen ein Motiv und lassen dann dies als große Werbebanner drucken. Die werden dann über den Wagen gespannt und dort befestigt und im Nu sieht ein Traktor mit einem Anhänger aus, wie eine Burg aus Ziegelmauern oder wie ein fahrender Swimmingpool. Da tanzen die Badenixen im Bikini und schwenken die Cocktailgläser im Rhythmus der knackigen Grooves. Mehr Spaß kann man auf der Straße kaum haben.
Änliche Artikel:
Keine ähnlichen Artikel gefunden





