Feuriger Advent

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Feuriger Advent

Im Dezember 2010 in einer Kölner Altbauwohnung. Ein junges Paar sitzt beim Abendbrot und einem Glas Wein. Den Esstisch ziert ein dekorativer Adventskranz, drei der vier Kerzen brennen, es ist ein gemütliche Szenerie – beobachtet von den Mietern aus dem Nachbarhaus. Nach einer Weile ist der Tisch in der Küche verwaist, Wein samt Gläser sind nicht mehr zu sehen, doch die Kerzen brennen noch. 10 Minuten später beobachten die Nachbarn auf einmal, dass der Adventskranz brennt! Schnell ist die Telefon-Nummer des Pärchens gefunden, denn offenbar haben die das kleine Feuer gar nicht bemerkt. Während man es drüben klingeln lässt, wird die Flamme immer größer, offensichtlich beginnt nun die Tischdecke samt Holztisch zu brennen. Niemand geht ans Telefon! Da die Flammen immer größer werden, ist nun Gefahr im Verzug.

Wenn die Wohnung brennt, brennt bald das ganze Haus und so weiter! Deshalb rufen die Nachbarn sofort die Feuerwehr und rennen rüber ins Nachbarhaus. Hier alarmieren sie die anderen Mieter und die machen an der Wohnungstür so lange Krach bis jemand die Tür öffnet. Die Küche brennt lichterloh. Zum Glück gibt es mehrere Feuerlöscher im Haus, die werden sofort erfolgreich zum Einsatz gebracht. Das Pärchen war völlig perplex. Die beiden haben sich mit Kopfhörern und ihrem Wein zwei Räume weiter kurz vor die Musikanlage gelegt und geträumt. Erst der Lärm an der Tür hat sie irritiert. Als sie in den Flur kamen bemerkten sie erst das Chaos: Der Küchentisch brannte, die Gardinen ebenso wie das Regal neben dem Fenster. Es war voll mit Kochbüchern und diversen Brat-, Koch und Salat-Ölen. Es brach ein, die Ölflaschen zerbrachen, das Öl lief auf dem Holzfußboden und auch er begann zu brennen. Als die Feuerwehr anrückte, gab es zum Glück nicht mehr viel zu tun. Das Pärchen hatte keine Hausratversicherung, so viel war schnell klar. Sie sind mit einem blauen Auge davon gekommen, es hätte ja noch viel schlimmer kommen können. Nur wenige Minuten später und die ganze Wohnung hätte in Flammen gestanden. Die Schäden die da entstehen, kann kaum jemand aus seinem persönlichen Budget begleichen. Dabei ist eine Hausratsversicherung, die ja solche Schäden abdeckt immer noch eine relativ günstige Versicherung. Und man kann sich nicht immer auf die wachsame Nachbarschaft verlassen – auch die machen auch mal ein Päuschen.

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