Immer „am Zug“

Maxtraffic

Immer „am Zug“

Es gibt Entfernungen zwischen deutschen Städten, die viele mit dem Flugzeug überwinden. München – Hamburg ist so eine Strecke, die sich immer lohnt, weil Auto oder Zug hier zeitlich nicht mithalten können. Bei Köln-München oder Köln-Berlin fängt es aber an interessant zu werden, auf den Zug umzusteigen. Mit dem ICE, der auf bestimmten Trassen bis zu 250 Kilometer durch die Landschaft heizt, kommt man mit weniger als 5 Stunden direkt ins Herz der Stadt. Die reine Flugzeit beträgt sicher nicht mehr als 1 Stunde bis Berlin aber der organisatorische und sicherheitstechnische Vorlauf an den Flughäfen, auch für innerdeutsche Flüge, erfordert mindestens 1 Stunde. Der Weg zum Flughafen kann auch bis zu einer Stunde betragen und so summieren sich die Zeiten. Am Ziel angekommen, muss man aus der städtischen Peripherie erst mal hinein in die Stadt kommen.

4 – 5 Stunden können so auch zusammen kommen. Aber man hat immer ein bisschen Abwechslung durch die verschiedenen Transport-Wege und Wartezeiten und vielen Reisenden ist das lieber, als 5 Stunden im Zug herum zu lungern und darauf zu warten, dass die Lok endlich im Zielbahnhof einfährt. Doch viele private und geschäftlich reisende Menschen, die bislang Zugfahren mehr als Geduldsproben denn als unterhaltsamen Zeitvertreib erleben konnten, sind irgendwann mal eines Besseren belehrt worden. Und das hat viel damit zu tun, ob man anderen Reisenden gegenüber offen ist oder nicht. Wie schnell kann sich in einem Abteil und selbst in einem Großraumabteil der Bahn eine interessante Unterhaltung ergeben. Wie viele Paare haben sich schon auf einer Zugfahrt kennengelernt und wer hat nicht schon Interrail-Reisende beobachtet, die kurzfristig ihre Reisepläne änderten um mit einer interessanten Reisebekanntschaft gleich am nächsten Bahnhof auszusteigen. Und der immer emsige Geschäftsreisende nutzt oft auch Begegnungen während einer Zugfahrt um neue berufliche Kontakte zu knüpfen. Schon mancher neuer Job wurde auf einer gut frequentierten ICE-Strecke aufgetan. Bei solchen Kontakten ist man ohne vernünftige Visitenkarte fast so blamiert wie ohne gültige Fahr-Karte. Wer heute noch lieber auf Bierdeckel oder rausgerissene Notizblockseiten seine Kontaktdaten verewigen will, der weiß offenbar nicht, dass es richtig günstige Visitenkarten gibt, die auch höchsten professionellen Ansprüchen genügen. Die guten bunt bedruckten Kartons kann man in die Hand nehmen, sie eine Weile betrachten und dabei erinnert man sich gerne an die Person, dir sie uns ausgehändigt hat.

Werbekracher

Änliche Artikel:

Keine ähnlichen Artikel gefunden

Letzte Artikel

Kabel vor Schäden schützen

Im Alltag wie auch im Berufsleben gibt es eine Vielzahl ...

Urlaub auf der Grünen Insel mit viel Mystik: Irland

Den Spitznamen „Grüne Insel“ trägt Irland zu Recht: Denn wo ...

Gute und preiswerte Geschäftsräume

Es ist nicht gerade leicht in München preiswerte Gewerbeimmobilien zu ...

Wer braucht ein Büro auf Zeit?

Die Welt ist im Augenblick besonders stark im Wandel. Dadurch ...

Bei schmerzenden Zähnen sofort zum Zahnarzt

Manche Menschen schieben den nötigen Besuch beim Zahnarzt so lange ...

Artikelverzeichniss

AWARDMEDIA