Teure Tipperei

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Teure Tipperei

Die heutige, so moderne Zeit, ist geprägt von der Allgegenwart von Computern. Kaum ein Haushalt in Deutschland, in dem nicht mindestens einer dieser technischen Rechenkünstler steht. Es gibt keinen Betrieb in diesem Land, der ohne die Hilfe eines elektronischen Helfers auskommt. Noch vor 30 Jahren waren Computer exotische Plastikkisten, die mit ihren monochromen, grünen oder braunen, Leuchtbuchstaben die bleichen und pickeligen Gesichter der Computerfreaks beleuchteten. Zumindest war dies das gängige Klischee, das sich in den Köpfen der Durchschnittsbevölkerung festgesetzt hatte. Doch auch schon damals hielten Computer, damals oft noch Büromaschinen genannt, Einzug in den Arbeitsalltag, hauptsächlich in Büros. Mit dem unaufhaltsamen Siegeszug der fleißigen Helfer kamen allerdings auch neue Herausforderungen auf die Menschen zu.

Zum einen mussten nun völlig neue Arbeitsabläufe erlernt werden. Zum anderen manchmal gar eine neue Sprache, die so gar nichts mit den bekannten Sprachen der Menschen zu tun hatte. Misstrauen gegenüber den neuen „Kollegen“ war die vorherrschende Stimmung, die sich in den Belegschaften der Unternehmen breit machte, gepaart mit der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Dabei ist ein Computer immer nur so schlau wie sein Benutzer. Und erst die Programme, die so genannte Software, machen aus der Ansammlung von Transistoren, Drähten und Plastik ein nützliches Werkzeug. Die Software ist es, die bestimmt, was man mit einem Rechner alles tun kann. Die Software bestimmt allerdings auch den Geldbetrag, den man für einen Computer wirklich ausgeben muss, um folgerichtig damit arbeiten zu können. Softwarelizenzen, denn das erwirbt man ja wirklich, nicht etwa den Datenträger, auf dem sich das Programm befindet oder gar die Eigentumsrechte an der Software selber, Softwarelizenzen sind oft sehr teuer. Je ausgefeilter ein Programm die Aufgaben versieht, für die es Geschaffen wurde, um so teuerer ist es in der Regel. Abhilfe kann da der Kauf von Gebrauchtsoftware schaffen. Anders als bei üblichen Gebrauchtwaren entsteht an Software kein Verschleiß. Lediglich der Funktionsumfang, oder die Nützlichkeit, kann zwischen einer älteren und einer neueren Version der gleichen Software unterschiedlich sein.

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